Author:KA Neuss Redaktion

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Sicher durch die fünfte Jahreszeit.

Prinz Dieter III und Novesia Anita I fahren Mercedes Benz in der Session.

am 3.1.2017 übernahmen  das Prinzenpaar Dieter III Hellendahl und seine Novesia Anita I Löwer in der der Mercedes Benz Niederlassung Neuss,   Ihren Sessionwagen einen V250 für die gesamte Prinzencrowe.

Seit  17 Jahren stattet Mercedes Benz Niederlassung Neuss das Neusser Prinzenpaar und die Stadt-und Prinzengarde mit einer Prinzenflotte aus. Über 3000 km fährt das Prinzenpaar in der Session von Veranstaltung zu Veranstaltung. Ohne die großzügige Unterstützung wären die Termine nicht zu bewältigen.

Ich freue mich sehr, dass wir das Prinzenpaar mobil machen können, so Niederlassungsleiter Dietmar Schwabe-Werner.

Das Karnevalsbrauchtum braucht Förderer und Beförderer. Als einer der Hauptsponsoren des Neusser Karneval hat Mercedes Benz  3 Fahrzeuge an den Neusser Karneval aushändigt.

Dietmar Schwabe-Werner, Niederlassungsleiter, selbst Karnevalist, freut sich auch auf die Teilnahme am Kappessonntagsumzug mit einem eigenen Mottowagen. Motto: Jeck vom Fleck im Sielberpfeil.

Mercedes ist es auch eine Verpflichtung und Verbundenheit, die Menschen, die ehrenamtlich für den Karneval unterwegs sind zu unterstützen.

Mit der Schlüsselübergabe wird auch die enge Verbundenheit zwischen Wirtschaft und Karneval dokumentiert, so Präsident Jakob Beyen.

Das Präsidium wird durch dem Partner der Mercedes Benz Niederlassung Neuss, der Autovermietung Arndt ausgestattet. Seit fast 10 Jahren stellt Arndt  eine E-Klasse Limousine dem Präsidium für seine Repräsentationspflichten zur Verfügung. Mit rd. 180 Auftritten, werden 2500 km in der Session zurückgelegt.

Weihnachtsgruß

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Die stillen Tage

Wir backen Plätzchen – hören Weihnachtslieder,

vier Kerzen schmücken unseren grünen Kranz.

Die stillen Tage – sie beginnen wieder,

die Welt erstrahlt im hellen Lichterglanz…

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Brauchtum – das Nachhaltigste was Neuss zu bieten hat!

Präsident Jakob Beyen und sein Team beschenken Neusser Kinder.

Der Neusser Karneval steht für positives und fröhliches Miteinander, friedliches Feiern und nicht zuletzt Integration und Inklusion.

Die Assoziation Neuss mit dem Karneval ist vor allem über den Kappessonntagszug zu erklären. Mit über 100.000 Besuchern ist dieser Teil des Straßenkarnevals für die Region herausragend, was sich mittlerweile in einem hohen Bekanntheitsgrad wiederspiegelt. Die Zufriedenheit der Besucher mit den Veranstaltungen im Karneval ist deutlich erkennbar.

Im Schatten der großen Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf und Mönchengladbach  gilt für Neuss ein  eindeutiges Alleinstellungsmerkmal, das ist der besondere Charakter des Neussers, der  das „Gen“ Brauchtum lebendig hält.

Besonders positive Aspekte des Neusser Karnevals werden mit der guten Stimmung, dem Treffen fröhlicher Leute, den Kappessonntagsumzug und den Kinderumzug am Samstag, das gemeinsame Feiern und die Kostümierung benannt.

Hierbei fällt insbesondere der soziale Faktor des Karnevals auf, der über ethnische, soziale und religiöse „Grenzen“ hinweg die Menschen verschiedener Generationen verbindet.

Im Neusser Karneval bleibt keiner  allein oder ausgegrenzt am Rande stehen. Vor allem den Kindern wird große Aufmerksamkeit geschenkt. Kinder fiebern dem närrischen Treiben ebenfalls voller Vorfreude entgegen und malen sich oftmals nicht selten bereits Wochen vorher ihre Kostümierung aus.

Aus diesem Grund unterstützt der Karnevalsausschuss Neuss e.V. seit Jahren mit Freude Kinder in sozialen, kirchlichen und schulischen Einrichtungen.

Der Karnevalsausschuss  setzt sich für soziale Belange ein u.a. werden Bälle für die sportlichen Aktivitäten an Einrichtungen zu Weihnachten verschenkt.

In den Gesprächen mit den jeweiligen Leitern  wird  der Bezug zum Neusser Karneval vertieft. Viele Einrichtungen z.B. die Internationale Schule, die Messdiener von St. Elisabeth oder die  Kita Wetterhäuschen machen bereits beim traditionellen Kappessonntagsumzug mit.

Ausgelassen feierten die Neusser Narren die Prinzenproklamation mit Prinz Dieter und Novesia Anita.
Foto: Michael Ritters

Prinzenproklamation im „Neusser Wohnzimmer“

Nach etlichen Jahren in der Stadthalle hatte der Karnevalsausschuss entschieden, die Proklamation 2016 ins Zeughaus, also dem Neusser Wohnzimmer, zu verlegen. Um es vorweg zu nehmen, das war eine gute Entscheidung, denn das Ambiente in dem altehrwürdigen Haus passte perfekt zu dieser Veranstaltung. Saal und Gepäcknetz waren gut besetzt und pünktlich um 19:30 eröffnete Reiner Franzen, Vizepräsident des KA und eloquenter Moderator des Abends, die Veranstaltung vor einer Videoleinwand, die einen modernen Stil in den Saal brachte.

 

Nach dem Einmarsch von Präsidium, Vorstand und Vertretern der Vereine im KA, folgte die Begrüßung durch Jakob Beyen, dem Präsidenten des KA. Er bedankte sich bei den Sponsoren, der Stadt und Landkreis und den sonstiges Unterstützern des Karnevals in Neuss.

 

Nach diesem offiziellen Teil ging es dann los mit dem Programm des Abends und wie in den letzten beiden Jahren begann die Veranstaltung mit Titschy, dem Nüsser Jung, der auch in diesem Jahr das Mottolied komponiert hatte. Nach dem rockigen Lied des letzten Jahres, erfreute er alle mit einer stimmigen Ballade zum diesjährigen Motto.

 

Dann pünktlich um 20:11 marschierte das designierte Prinzenpaar unter dem Jubel der Karnevalisten mit Tambourkorps, den Garden, ihren Adjutanten und Prinzenführern in den Saal ein. Nun hatten der Bürgermeister, Reiner Breuer, und der KA-Präsident ihren großen Auftritt. Auch wenn die Feder zuerst nicht so richtig wollte, übereichte der Bürgermeister alle Insignien, die notwendig waren, um aus Miele-Dieter Prinz Dieter III. zu machen. Jakob Beyen hatte es mit dem Diadem etwas einfacher und dann war auch Novesia Anita I. ins Amt eingeführt. Der frisch gekürte Prinz sprach dann erstmals zu seinem Volk und kündigte an, dass er weiter an der Verbindung von Winter- und Sommerbrauchtum arbeiten werde. Zudem würden seine Novesia und er sich nicht nur darauf freuen, durch die Säle zu  ziehen, sondern auch die Menschen zu besuchen, die nicht zu den Veranstaltungen kommen können.

 

Die ersten Prinzenorden gingen dann an den Bürgermeister, seine Stellvertreter, den Landrat und den Kreisdirektor. Auch der anwesende Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe bekam einen Orden ab, den er sicherlich gerne in Berlin der Kanzlerin zeigen wird.

 

Nachdem alle die Bühne geräumt hatten, außer dem Prinzenpaar und ihrem Hofstaat natürlich,  begannen die Spiele am Hofe. Frau Kühne machte uns mit ihrer Nachbarschaft und ihrer Familie bekannt und unter Anderem erfuhren wir, dass sie keinen Hexenschuss bekommen könne, da die ja nicht auf die eigenen Leute schießen würden. Es folgte die Linus – Show aus Köln. Linus, der auch als Moderator aus dem Kölner Tanzbrunnen bekannt ist, zeigte, dass er ein begnadeter Sänger und Entertainer ist, der die Bee Gees genauso gut drauf hat, wie Willi Ostermann Lieder auf Kölsch zu der Melodie von Blurred Lines. Eine Hymne auf den 1 FC durfte natürlich auch nicht fehlen.

 

Es folgte „Die Erdnuss“, der Mann des gespielten Witzes, der einigen Damen im Saal zu Lachkrämpfen verhalf. Nach dem Training der Lachmuskeln kamen „De Albatrosse“ auf die Bühne und nun hieß es Schunkeln und Mitsingen.

 

Zum Abschluss des unterhaltsamen Programms, wie immer von Reiner Franzen und seiner Truppe phantastisch zusammen gestellt, kam die Novesia Garde auf die Bühne zeigten zu Ehren des Prinzen Dieter, der ja einer der Gründer der Garde war, Auszüge aus den Programmen der letzten Jahre. Hierbei tanzten nicht nur grazile und elegante Tanzmariechen, sondern auch die etwas gesetzteren Herren der Garde schwangen das Tanzbein, wenn auch nicht so hoch wie die Mädels.

 

Zum Schluss versammelten sich noch mal alle auf der Bühne, der Präsident bedankte sich und lud alle zum Umtrunk in die Räume des Zeughauses ein, allerdings leider nicht auf seine Kosten und mit dem Anstimmen des Neusser Heimatliedes endete ein unterhaltsamer und kurzweiliger Abend im Neusser Zeughaus.

Helmut Thoennessen

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Mottolied der Session 2016/17

Ejal ob Ärm oder Rich
Bürjer oder Edelmann
Ejal ob Moslem oder Christ
Et Häzz am rechte Fleck – darop kütt et an.

Ob Staatsminister, Bauarbeiter Villa oder Plattenbau
ob hohle Nuss oder janz Gescheiter
Rut un Wiss oder Funkenblau

De Hauptsach is — et Hätz is jot,
so steht et doch geschrieve,
Unser aller Bloot is rot,
On mir sinn all Mensch jeblieve
Vom Obertor bis Hamtorwall,
Faire Jecke överall.

Die Welt um uns herum
ist voller Leiden und Gehässigkeit
Hungersnöte, Terror; Krieg,
Sorgen, Ängste, Hass und Neid

Umso wichtiger is hück,
dat mer all zesamme stonn
dat mir e Stück zesamme rücke,
und jeder tut un‘ jit, wat’er kann.

De Hauptsach is — et Hätz is jot, so steht et doch geschrieve, Unser aller Bloot is rot, On mir sinn all Mensch jeblieve Vom Obertor bis Hamtorwall, Faire Jecke överall.
Leev Lück wat soll ich sage? Man kann net immer fröhlich sin, mir hant all unser Päckche zo trage, un manch einer fällt och hin

Stonn op — fang an zu lope
Krich dinge Futt ens wieder huh…
mer packen all mit an.
Wozu sind denn Fründe do?

De Hauptsach is — et Hätz is jot,
so steht et doch geschrieve,
Unser aller Bloot is rot,
On mir sinn all Mensch jeblieve
Vom Obertor bis Hamtorwall,
Faire Jecke överall.

Bei all denne Sorje
verjiss mer nit zo lache
denn dat es Balsam für die Seel
und die muss och ens Päusche mache

Mer fiere Karneval am Rhing
voller Jubel, Trubel , Heiterkeit
mer danze, lache, schunkele,
Willkommen in der Narrenzeit

De Hauptsach is — et Hätz is jot,
so steht et doch geschrieve,
Unser aller Bloot is rot,
On mir sinn all Mensch jeblieve
Vom Obertor bis Hamtorwall,
Faire jecke överall.

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