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Kuppel Reichstag

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Eine Fahrt ins politische Zentrum auf Einladung von Hermann Gröhe für politisch Interessierte.

 

Sonntag 17.Juni 2018, Morgens um 10 Uhr trafen sich rd. 50 Karnevalisten aus Neuss, Dormagen und Rommerskirchen auf Einladung von Hermann Gröhe am Neusser Bahnhof.

Mit dem Zug ging es über Düsseldorf Richtung Berlin. Wie bei der Bundesbahn schon Programm kamen wir nach fünf Stunden in Berlin an.

Junge Leute der Heimatfreunde hatten aber für musikalische Unterhaltung gesorgt, so das uns eine ausgelassene Stimmung  die Zeit vertrieb.

Dort wurde die Gruppe von einer Mitarbeiterin des Presseamtes empfangen und zum Bus geleitet.

Das Azimut Hotel Kurfürstendamm beherbergte uns für die nächsten 3 Tage. Mitten im Zentrum hatte man es nicht Weit zu bekannten Berliner Kneipen. Denn mangels eines Speisewagens war der Durst groß. Einige fuhren direkt zur Fanmeile, um sich das Fußballspiel Deutschland gegen Mexiko anzusehen.  Mit langen Gesichtern kamen sie zurück. Ein anstrengender Tag ging zu Ende.

Tag Zwei, begann bereits um 9 Uhr, direkt nach dem Frühstück mit einer Stadtrundfahrt durch Berlin.

Hierbei wurden uns durch die Mitarbeiterin des Presseamtes viele Details zu einzelnen Objekten berichtet.

Nach der rd. zweistündigen Stadtrundfahrt ging es zur Besichtigung des Plenarsaals mit einem interessanten Vortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments. Es schloss sich der Besuch der Kuppel des Reichstagsgebäudes an. Ein Erlebnis, dass jeden tief beeindruckte.

Nach einem Mittagessen im Berlin Pavillon ging es zum  Bundesnachrichtendienst. Hier wurde uns die Arbeit und die Aufgabenstellung durch einen langjährigen Mitarbeiter mit Aussendiensterfahrung berichtet.

Es schloss sich der Besuch im Haus der Wannsee-Konferenz an. Jeder konnte sich individuell  mit der Ausstellung und dem Thema befassen. Bedrückend, mit welcher Brutalität das Regime mit der Judenvernichtung umgegangen ist.

Nach dem Abendessen im Haus Sanssouci ging ein ereignisreicher Tag zu Ende. Beim Abendbier wurde über die Eindrücke und Empfindungen lange diskutiert.

Tag drei: Pünktlich um 9 Uhr begann die Stadtrundfahrt Teil zwei. Weitere Sehenswürdigkeiten wurden uns gezeigt und erläutert.

Der Besuch des Dokumentationszentrums Topografie des Terrors war die Einführung zum Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ( ehemalige Zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi ).

Zeitzeugen führten uns nach einem Einführungsfilm durch das Gebäude. Von der Einlieferung, über Verhörräume bis zu den Zellentrakten und den Spezialzellen für besondere Behandlungen führte die Besichtigung. Ergreifend, schockierend und tief bewegend hörte man dem Erlebten der Zeitzeugen zu. Manche mussten vorzeitig abbrechen.

Nach über zwei Stunden Führung   ging es bei lebhaften Diskussionen zum Bundeskanzleramt.

Eine andere Welt , die Bühne der Politik. Nach einem intensiven Sicherheitscheck durften wir das Gebäude betreten. Begleitet von Sicherheitskräften führte uns ein Mitarbeiter durch das Gebäude und informierte uns umfassend. Interessant war der Besuch des Kabinettraums, der bereits für die Mittwochssitzung vorbereitet war.

Mit vielen Informationen und Eindrücken   ging es zum Abendessen und reichlichen Diskussionen, die auch beim abendlichen Abschiedsbier weitergeführt wurden.

Tag vier: Abreisetag. Aber zuvor noch der Besuch des Paul-Löbe-Haus, wo uns Hermann Gröhe empfing. Eine intensive Diskussionsstunde  mit Herman Gröhe beendete die Informationsreise.

Ein Gruppenbild zur Erinnerung wurde aufgenommen und jedem zugestellt.

Auf der Rückfahrt nach Neuss merkte man die anstrengenden letzten Tage. Müde, in sich versunken, einige Gespräche beendeten den Tag.

Alle waren voll des Lobes über die gewonnenen Eindrücke und Informationen.

Die Karnevalisten danken Hermann Gröhe für die Möglichkeit der Informationsfahrt.

KA Neuss Redaktion
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