Allgemein

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Karnevalisten feiern in der Basilika St. Quirin den Sessionsauftakt 2018

Traditionell hat der Karnevalsausschuss seine Mitgliedsvereine zu einer Messe in St. Quirin eingeladen. Neben den Gottesdienstbesuchern füllte auch eine farbenfrohe Gesellschaft das Gotteshaus bis auf den letzten Platz.

Die Messe wurde durch die Karnevalisten gestaltet, die eigens die Kleinenbroicher Blaskapelle gewinnen konnten. Die Musikkapelle Kleinenbroich ist ein sinfonisches Blasorchester und hat in der Vergangenheit viele Messen gestaltet.

Unter der Leitung vom Kapellmeister Matthias Hülser wurde eine eigene Messe komponiert. Für die Messebesucher war dies Gänsehaut pur.

Das Prinzenpaar Dieter IV und Heike II Hahn hatten eine große Kerze gestiftet, die während der Messfeier durch das Kinderprinzenpaar der Blauen Funken zur Segnung getragen wurde. Etwas viel Weihwasser ließ die Kerze zunächst nicht erleuchten. Beim zweiten Anlauf klappte es. Am Ende der Messfeier wurde die Standarte der Altstädter gesegnet.

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Neujahrsempfang des Karnevalsausschusses in der Hofburg „ Dorinthotel“ des Prinzen Karneval.

Mit Schwung gehen wir in die zweite Hälfte der Session betonte KA Präsident Jakob Beyen, in seiner Neujahrsansprache. Mit Stolz betonte er, dass von den rd. 240 Terminen des Prinzenpaares ca. 160 Termine in gemeinnützigen Einrichtungen stattfinden.  Wir sind stolz, dass rd. 400 behinderte Menschen am Kappessonntagsumzug teilnehmen. Karneval ist und bleibt gelebte Inklusion.

Der Neusser Karneval hat sich in den letzten 10 Jahren unter der Präsidentschaft von Jakob Beyen und seinem Vize-Präsident zu einer wahren Brauchtumsgröße entwickelt.  Im Winterbrauchtum sind die Karnevalsiten in ihrem wahren Element. Hochkarätige Veranstaltungen, wie Kamele us Köln, Sitzung ohne Namen, Nüsser for Nüsser sind nur wenige, die die Besucher anlockt.

Heute werden verdiente Karnevalisten mit den Ehrenplaketten des Karnevalsausschusses ausgezeichnet. Sie haben in hohem Maße Anteil am Erfolg in ihrer Gesellschaften und dem ganzen Karneval.

In launigen Worte zeichnete Reiner Franzen die Verdienste der Plakettenträger  auf.

Es wurden mit der Bronze Plakette ausgezeichnet:

Ralf Pütz
Erika Vogt
Stefan Küppers
Volker Püschel
Jürgen Müller
Jenifer Bilk
Alexander Mehl
Frank Nordmann
Heidi Rüttgers

Es wurden mit der silbernen Plakette ausgezeichnet:

Jörg Wessel
Carsten Dorweiler
Karl-Heinz Geißler
Ewald Wörmann

Mit der goldenen Plakette wurde Reiner Franzen ausgezeichnet.

Präsident Jakob Beyen hatte sich den Höhepunkt der Auszeichnungen selbst vorbehalten.

Seit nunmehr 50 Jahre steht er karnevalistisch auf der Bühne. Vom Kinderpräsident zum bekannten Kappes Tünn, vom Buur us Nüss in einer RTL Sitzung bis zum Gründungsmitglied der „Kappesköpp“, Moderator und Sitzungs- und Gesellschaftspräsident. Als Schausteller, Zugleiter  und Cheforganisator der Prinzenproklamation hat Reiner Franzen hohes  Ansehen erlangt. Seit 10 Jahren an der Seite von Präsident Jakob Beyen haben Beide maßgeblich den Neusser Karneval geprägt. Jetzt wo Beide aufhören, ist der Zeitpunkt gekommen mit dieser hohen Auszeichnung, Dank zu sagen.

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Karnevalisten stürmen die Hofburg „Dorinthotel“

Bevor das Prinzenpaar Dieter IV und Heike II Hahn in ihre Hofburg einziehen konnten, mussten die Leibgarden die Hofburg stürmen.

Den letzten Säbelhieb führte Prinz Dieter IV selbst durch und gelangte so in die Räume der Hofburg.

Hier wartete eine weitere Aufgabe auf das Prinzenpaar.

Während eifrige Karnevalisten „Festerscheiben“ putzen mussten, musste das Prinzenpaar ein Bild seiner Hofburg malen.

Na Ja: Moderne Kunst sieht anders aus. Beim Prinzenmahl wird sich zeigen, was die Versteigerung für einen Geldbetrag  erzielen wird.

Geschafft. Jetzt bekam das Prinzenpaar den ersehnten Hofburgschlüssel. Aus Brotteig gebacken mit Quark und Marmelade wird er die nächsten Tage kaum überleben.

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Sternfahrzeuge im Karneval

Fahrzeugübergabe bei Mercedes Benz in Neuss

Traditionell steht der Neusser Karneval unter einem guten Stern. Stressfrei, komfortabel und sicher brausen das Prinzenpaar und seine Crew mit den „Silberpfeilen“ von Mercedes Benz von Termin zu Termin

In den ersten Januartagen beginnt die heiße Phase des traditionellen Karnevals. Bis zu 240 Termine   warten auf das Prinzenpaar und seine Begleitung, die Leibgarden des Prinzenpaares. Es wäre sehr schwierig, wenn man nicht so engagierte Unternehmen wie die Mercedes Benz Niederlassung Neuss hätte. Immerhin fährt das Prinzenpaar in der Session 3-4000 km.

Die Mercedes Benz Niederlassung Neuss fördert am Standort seit 17 Jahren das aktive Winterbrauchtum. Wir unterstützen in der Mercedes Benz Niederlassung Rhein -Ruhr seit weit über 35 Jahren den Karneval, sagte Niederlassungsleiter Dietmar Schwabe-Werner. Da lassen wir es  uns natürlich nicht nehmen, unsere Karnevalisten auch in dieser Session mobil zu machen. Sprachs und übergab den großen Autoschlüssel symbolisch ans Prinzenpaar – Rückgabe Aschermittwoch -.

Die Verbundenheit der Neusser Karnevalisten zur Niederlassung an der Leuchstr. ist sehr eng und partnerschaftlich. Mit der Schlüsselübergabe wird auch die enge Verbundenheit zwischen Wirtschaft und Karneval dokumentiert, so Präsident Jakob Beyen.

Seit vielen Jahren fährt Mercedes Rhein-Ruhr mit einem eigenen Karnevalswagen in Neuss mit. Dietmar Schwabe-Werner, Niederlassungsleiter, selbst Karnevalist, freut sich auch auf die Teilnahme am Kappessonntagsumzug mit einem eigenen Mottowagen.

Das Karnevalsbrauchtum braucht Förderer und Beförderer. Als einer der Hauptsponsoren des Neusser Karneval hat Mercedes Benz  3 Fahrzeuge an den Neusser Karneval ausgehändigt.

Das Präsidium wird durch den Partner der Mercedes Benz Niederlassung Neuss, der Autovermietung Arndt ausgestattet. Seit 10 Jahren stellt Arndt  eine  Limousine dem Präsidium für seine Repräsentationspflichten zur Verfügung. Mit rd. 100 Auftritten, werden 2500 km in der Session zurückgelegt. Seit 20 Jahren stellt Arndt Mercedes Sprinter als Bagagewagen für den Kappessonntagsumzug zur Verfügung. Eine Herzensangelegenheit so Matthias Arndt.

 

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Weihnachtsgruß des KA

Liebe Freunde des Brauchtums Karneval,

in wenigen Tagen steht Weihnachten vor der Tür. Ein französischer Denker hat einmal gesagt: „Weihnachten! Seit jener Nacht hat niemand mehr das Recht, nur für sich selber glücklich zu sein.“
Ein Geschenk oder eine Bürde?

Beginnen wir Weihnachten mit einem kostenlosen Geschenk an unsere Familien, Freunde, Bekannten und allen Menschen denen wir begegnen mit einem „Lächeln“. Ein Lächeln kostet nichts, aber es gibt viel. Es bereichert jene, die es empfangen, ohne diejenigen ärmer zu machen die es geben. Es benötigt nur einen Augenblick, aber die Erinnerung bleibt manchmal für immer.

Dem Müden bringt ein Lächeln die Erholung. Dem Mutigen gereicht‘ s zu neuem Mut. In der Traurigkeit sendet es dir Trost. Erkaufen lässt sich ein Lächeln nicht, nicht leihen noch stehlen, denn eine Sache von teuer ist es nicht. Mit dem Moment, wenn man es verschenkt, ist es vorüber.

Es wird Zeit zu gehen, das alte Jahr zu verlassen, un neues Hand in Hand zu tun. Erleben Sie im Kreise Ihrer Familie, Freunde und Bekannten ein wunder-schönes Weihnachtsfest und einen guten „Rutsch“ in‘ s Neue Jahr „mit einem Lächeln“.

Jakob Beyen
Präsident

Reiner Franzen
Vize Präsident

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Weihnachtsüberraschung des Karnevalsausschuss Neuss e.V.

Soziales Engagement ist ein wesentliches Element des Neusser Karnevals.  Wir fördern junge Menschen und geben ihnen die Gelegenheit sich sportlich zu betätigen, so Jakob Beyen, Präsident des Karnevalsausschuss Neuss.

Zum 5. Mal spendet der KA  Bälle an soziale und schulische Einrichtungen. Sportliche Hochleistungen bieten die Tanzgarden der Gesellschaften. Sport ist auch ein Thema zur Stärkung der Sozialarbeit.

Die ISR ein Kooperationspartner des Neusser Karneval engagiert sich auch außerhalb der Schule in vielen Bereichen.

Deshalb war es ein Anliegen, so Jakob Beyen , durch die Überreichung von  20 Fußbällen an den neuen Cheftrainer der ISR, Herrn Karsten Baumann,  den Fußballsport zu unterstützen. Die kleinen Fußballer freuten sich riesig über die Spende.

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Das Prinzenpaar hat die Regierungsgeschäfte übernommen

Am 17.11. kurz nach 20:30 würde der Traum von Dieter IV. und Heike I. im festlich geschmückten und ausverkauften Zeughaus endlich wahr, die Beiden sind das Prinzenpaar der Session 2017/2018. Und man konnte ihnen ansehen wie sehr sie sich darüber freuten. Reiner Breuer und Jakob Beyen machten, wenn auch mit unterschiedlich Worten, noch einmal deutlich wer die treibende Kraft war. Nur so viel, Dieter Hahn war es nicht.

Bevor es aber zur Proklamation kam, begann der Abend pünktlich um 19:30 mit der Begrüßung durch Reiner Franzen, dem Vizepräsidenten des KA, der sich bei der Happy Company für 10 Jahre musikalische Unterstützung bedankte. Dann marschierten die Standartenträger der Gesellschaften mit dem Vorstand des Karnevalausschusses ein. Jakob Beyen dankte noch mal allen Ehrengästen und Sponsoren für ihre Unterstützung und gab der Hoffnung Ausdruck, dass das auch in Zukunft so bleiben möge, auch wenn andere im nächsten Jahr die Verantwortung hätten.

Nachdem die Bühne wieder frei war, trat DJ Titschy, der Nüsser Jung, von vielen Pfunden befreit, mit dem aktuellen Mottolied zum Thema „De Kappes mit de Pappnas hät Fastelovend im Blot“ auf. Auch in diesem Jahr hatte er es wieder geschafft auch bei dem etwas sperrigen Motto ein stimmungsvolles Lied auf die Bühne zu bringen. Mit zwei weiteren Liedern brachte er den Saal dann schon mal in die richtige Stimmung. Mit dieser Stimmung im Rücken zogen dann das designierte Prinzenpaar mit ihren Garden und Begleitoffizieren in den begeisterten Saal ein.

Von Reiner Breuer, dem ersten Bürger der Stadt, bekam Dieter Hahn dann Feder, Prinzenspange und Zepter und wurde nun offiziell Dieter IV. Dank Novesia Nadel wurde dann noch aus seiner Frau Novesia Heike I. Mit seiner ersten Rede bestätigte Dieter IV. dann noch mal die Aussagen von Bürgermeister und Präsident und zum Dank übereichte er seiner gerührten Novesia eine Rose. Heike I. erinnerte noch mal an ihren Spendenaufruf für das Tierheim Bettikum und bekam vom Bürgermeister auch prompt aus der vollen Stadtkasse eine Spende.  Es folgte die Ordensvergabe an verdiente Herren und Nadelvergabe an ebenso verdiente Damen im Saal.

Es begannen nun die Spiele am Hofe mit dem Tulpen Heini aus Belgien, den Kalaueraus Köln und Anne Vogd aus Aachen. Sie sorgten für gute Stimmung und lauten Lachern. Den Abschluss machte dann die Bergheimer Torwache mit teilweise akrobatischen Tanzeinlagen. Neu zum Abschluss war dann eine Gratulationscour der anwesenden Gesellschaften und Garden, die einzeln auf die Bühne gerufen wurden, um dem Prinzenpaar ihre Aufwartung zu machen.

Zum Schluss danke Reiner Franzen dann noch mal allen Mitstreitern für die letzten 10 Jahre und sowohl er als auch Jakob Beyen in seinem Schlusswort machten noch einmal deutlich, dass es keinen Rücktritt vom Rücktritt geben werde und das die Neusser Rolling Stones keine Come Back Tour planen. Auch wenn mit dem Wissen um die letzte Veranstaltung unter der Leitung von Jakob Beyen und Reiner Franzen eine leichte Wehmut durch den Saal ging, war auch diese Proklamation wieder eine gelungene Veranstaltung und Jakob Beyen versprach, dass sie sich aus dem Amt mit einem neuen designierten Prinzenpaar verabschieden werden. Somit ist die nächste Proklamation, wenn auch unter anderer Leitung, schon mal sicher.

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Ein Stern, der deinen Namen trägt

Unter dieses Motto könnte man die 75zigste Verleihung des Quirinussterns im 40zigsten Jahr an Jakob Beyen, dem Präsidenten des Karnevalsausschusses Neuss e. V. stellen. Die Stadt- und Prinzengarde Neuss hatte ins festlich geschmückte und bis auf den letzten Platz gefüllte Thomas-Morus-Haus eingeladen und Jörg Schulte, der Kommandant der Garde, eröffnete die Veranstaltung mit dem Versprechen eines bunten und kurzweiligen Programms. Und an dieser Stelle kann man vorab schon sagen, dass er sein Versprechen eingehalten hat. Er begrüßte nicht nur die Ehrengäste, sondern auch die anwesenden vorherigen Quirinusstern-Träger. Mit dem Einmarsch des Prinzenpaars betrat dann noch ein weiterer Träger des Quirinussterns den Saal. Nachdem das Prinzenpaar einige Orden und Nadeln überreicht hatte, marschierten die blauen Funken ein und es kam zu einem Stippeföttchen-Tanz der Minderbegabten, zumindest was die auf die Bühne gebetenen Gäste betraf.

Reiner Franzen, Vizepräsident des KA und Hausherr in Personalunion, übernahm die Begrüßung im Namen des KA und verkündete die Verleihung des KA-Ordens an 3 verdiente Mitglieder der Prinzengarde, sowie dem Präsidenten des Mönchengladbacher Karnevalverbands, Bernd Gothe.

Sven Schümann als 1. Stellvertretener Bürgermeister und Jörg Geerlings als Landtagsabgeordneter sprachen die Grußworte und lobten Jakob Beyen schon mal in höchsten Tönen, quasi eine schon vorweg genommene Laudatio.

Jörg Schulte holte dann nicht nur Jakob Beyen und Reiner Franzen, sondern auch die Ehefrauen der beiden auf die Bühne und bedankte sich bei den Männern für die tolle Arbeit in den letzten 10 Jahren und bei den Ehefrauen für die Geduld, die sie aufgebracht haben.

Nach einem tollen Auftritt der Glamour Girls übernahm dann Reiner Franzen das Mikrofon und stellte erst mal fest, dass er in seinem langen karnevalistischen Leben schon viel erlebt habe, dass aber der stellv. Bürgermeister und der Landtagsabgeordnete in ihrer Begrüßungsrede schon die Laudatio mit einbauen, das habe er noch nicht erlebt. In seiner dann folgenden Laudatio über den freiberuflichen Rentner erzählte er dann launig und amüsant aus seinen 10 Jahren an der Seite von Jakob Beyen. Er erzählte die eine oder andere Anekdote und machte deutlich, dass er ja hautberuflich Gastronom sei, und das Jakob der einzige Mensch sei den er kenne, der es immer schafft als erster am Buffet zu sein. Zudem sei er auch immer im Einsatz und die Ideen würden quasi zu jeder Tages- und Nachtzeit via Mail, Telefon und WhatsApp nur so aus ihm heraussprudeln. Am Ende der tollen Rede gab es dann noch ein „Überlebenspaket“ für die Ehefrau Minka Beyen.

Nach der Laudatio wurde dann der Quirinusstern feierlich vom Kommandanten der Stadt- und Prinzengarde überreicht. In seiner Dankesrede wies Jakob dann erst einmal darauf hin, dass dies die erste Auszeichnung seit seinem Amtsantritt sei und dass er die für sein gesamtes Team entgegennehme. Dank dieses Teams sei es gelungen in den letzten 10 Jahren den Karneval im Neusser Brauchtum fester zu verankern und zu einer Marke zu machen. Dies sei dann auch gleichzeitig Fundament und Herausforderung für die Nachfolger im Amt. Nach der Rede kamen dann zuerst alle anwesenden früheren Ordensträger zum gratulieren auf die Bühne und anschließend alle Gäste im Saal. Für die Elefantenrunde gratulierten dann auch Michael Laumen Präsident CC- Düsseldorf und Bernd Gothe , Präsident MKV- Mönchengladbach.

Nach dem feierlichen Teil kam dann das Feiern. Zuerst kam der Nüsser Jung Titschy auf die Bühne und sang einige Lieder aus seinem umfangreichen Repertoire, darunter das aktuelle Mottolied. Anschließend gab es vom Further Fanfarenkorps stimmungsvolle Blasmusik. Rosita, die Kölsche Nachtigall brachte den Saal dann zum Schunkeln und mitsingen.

Kurz vor dem Ende der Veranstaltung gab es dann noch besondere Auszeichnungen für verdiente und langjährige Mitglieder der Garde, unter anderem auch für Novesia Heike. Vor dem Einmarsch der gesamten Garde und dem gemeinsamen Singen des Gardeliedes erklärte Sven Schümann dann noch seinen Beitritt als passives Mitglied.

Mit dem Singen des besagten Gardelieds und des Neusser Heimatliedes ging dann ein toller und stimmungsvoller Abend mit einem glücklichen neuen Ordensträger zu Ende.

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Ein Prinzenpaar ohne Stammverein

Neuss. Dieter und Heike Hahn wurden am Freitag als neue Tollitäten in ihr Amt eingeführt. Die Proklamation im Zeughaus wurde jeckem Bühnenprogramm gefeiert. Der Prinz war lange Prinzenführer, die Novesia Kommandantin der „Husare“. Von Rolf Hoppe

Als Schütze in schmucker Uniform oder bei offiziellen Anlässen elegant in dunklem Tuch: Bürgermeister Reiner Breuer weiß sich immer dem Anlass entsprechend zu kleiden. So wählte er am Freitag die Narrenkappe, denn im Zeughaus wurden Dieter und Heike Hahn als Neusser Prinzenpaar proklamiert. Den Rahmen dazu bildeten Karnevalisten fast aller Gesellschaften unter dem Dach des Neusser Karnevalsausschuss (KA), sowie die Stadt- und Prinzengarde und die „Novesia-Garde“ der Blauen Funken in ihren schmucken Uniformen.

Die gute Stube der Stadt Neuss ist alljährlich ein hervorragender Ort für diese festliche Amtseinführung. Die hatte der nunmehr als Dieter IV. residierende Prinz noch gar nicht so lange auf dem Schirm: „Es war sicherlich unser beider Wunsch, einmal Prinzenpaar der Stadt Neuss zu werden. Wobei dieser Wunsch bei meiner Frau Heike vielleicht noch etwas stärker ausgeprägt war“, sagte er. KA-Präsident Jakob Beyen formulierte es volkstümlicher: „Der musste zum Jagen getragen werden.“ Denn Dieter Hahn kennt das Winterbrauchtum und sein neues Amt schon aus all den Jahren, in denen er als Prinzenadjutant und Prinzenführer eine offizielle Funktion hatte. Doch seine Frau, die charmante Novesia Heike II., ein Ex-Tanzmariechen, hatte ihm wohl ihren Wunsch ausreichend deutlich gemacht. Egal wie, jetzt freuen sich beide auf eine tolle Session.

Eine Besonderheit dürfte für das Prinzenpaar sein, dass es in keiner Gesellschaft mehr aktiv ist. „Das gibt uns die Chance, Prinz und Novesia aller Neusser zu sein. Feiern und fröhlich sein mit allen Vereinen, alte Freundschaften zu erneuern und neue zu schließen“, sagen Dieter IV., der Träger des Quirinussterns ist, und Heike II, die Kommandantin der „Rode Husare“ war.

Mit der Ausstaffierung der neuen Tollitäten mit den Insignien ihres Amtes nahm der karnevalistische Abend Fahrt auf. Was folgte, war ein von KA-Präsident Jakob Beyen und „Vize“ Reiner Franzen im Wechsel präsentiertes Feuerwerk von Gesang, Büttenreden und Show-Auftritten.

Der Tulpen-Heini aus dem belgischen Eynatten ließ seine holländischen Nachbarn einmal mehr nicht ungeschoren und brachte als Eisbrecher Stimmung in den Saal. Marku „Titschy“ Titschnegg, als „Nüsser Jung“ anmoderiert, präsentierte das Mottolied der Session – „De Kappes mit de Pappnas“ – und seinen Stimmungshit „Ming beste Fründ is de Quirin“ Als „Augenweide“ und „neuen Stern“ am Karnevalshimmel kündigte Reiner Franzen danach Anne Vogt an. Die ist, wie sich zeigte, auch als Sängerin und Büttenrednerin Spitze: „Es ist gut, mit 60 Vater zu werden“, sagte sie zur Generationenfrage. „Der muss eh nachts vier Mal raus.“

Musikalisch glänzten die „Happy Companie“ als auf den Punkt bringende Begleitmusik des Abends genauso wie die bekannte Kölsche Band „Die Kalauer“. Voll wurde es auf der Bühne, als zum Höhepunkt des kurzweiligen Abends die große Bergheimer Torwache aufmarschierte. Mit „Stippefötche“ und fliegenden Regimentstöchtern wurde es stürmisch auf der Bühne.

Quelle: NGZ
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Neusser Prinzenpaar kam zur Jubiläumsfeier

Jubiläumsfeier im Kleinenbroicher DJK-Heim: Gründungsmitglied Dietmar Struzina mit der Neusser Prinzessin Novesia Heike II Hahn. Im Hintergrund Präsident des Karnevalsausschuss Jakob Beyen. Foto: Detlef Ilgner

Das Vereinshaus der DJK Kleinenbroich war jetzt fest in Narrenhand. Vor dem alljährlichen Hoppeditzerwachen wurde erstmal ein närrisches Jubiläum im überschaubaren Rahmen gefeiert: Die Kleinenbroicher Karnevals-Freunde (KKF) sind jetzt viermal elf Jahre alt.

„Mit 44 Jahren ist man zwar noch nicht so alt, aber es ist schon eine Zahl, auf die man stolz sein kann. Und ein närrisches Jubiläum ist es auch noch“, sagte die KKF-Vorsitzende Sonja Kunz. Susanne Rozynek versorgte die Gäste mit Getränken, bevor sie sich dann später als Hoppeditz feiern ließ. Selbstverständlich wurden Orden und Bützchen ausgetauscht: Einen Orden bekam das einzige noch aktive Gründungsmitglied Dietmar Struzina, der die Karnevalssitzungen leitet.

Dass „Ons Nüss, helau“ durch das Vereinsheim schallte, lag an den vielen Besuchern aus der Quirinusstadt. Rainer Schmitz von der Karnevalsgesellschaft Müllekolk besucht mit anderen Neusser Karnevalisten regelmäßig die Kleinenbroicher Sitzungen. „Ich bin immer ganz begeistert“, erklärte Schmitz. Mit dabei waren auch Vertreter des Neusser Karnevalsausschusses mit dem Vorsitzenden Jakob Beyen und seinem Vertreter Reiner Franzen. Man ist offenbar gut vernetzt, Kleinenbroicher machen sowohl beim Kappessonntagszug mit, als auch bei der KG Müllekolk. Eigentlich erstaunlich, dass aus den Reihen der Kleinenbroicher Karnevals-Freunden in den 44 Jahren kein einziges Prinzenpaar hervorgegangen ist.

Zum Glück waren jetzt Prinz Dieter IV. Hahn und seine Novesia Heike II. Hahn aus Neuss nach Kleinenbroich gekommen. Sie brachten Glanz in die närrische Hütte.

Vize-Bürgermeister und KKF-Ehrensenator Albert Richter überbrachte nicht nur die besten Grüße von Rat und Verwaltung, er ging auch auf den zweiten Vorsitzenden Thomas Müllers ein, der vor zwei Jahren zum dritten Mal Kleinenbroicher Schützenkönig war: „Kaiser bei den Schützen und jetzt noch Prinz, das wäre doch was.“ Man munkelt, Müllers wäre nicht abgeneigt. Der Vorstand der Bruderschaft mit Brudermeister Hans-Bert Heimanns stattete den Karnevalisten ebenso einen Besuch ab wie die Erste Kaarster Narrengarde „Blau-Gold“, die erst seit dem Jahre 2000 besteht. „Wir stehen von Beginn an mit den Kleinenbroichern in Kontakt“, sagte Blau-Gold-Geschäftsführerin Brigitte Palmen. Übrigens: Am Samstag wurden die ersten Karten für die Narrensitzung am 27. Januar verkauft. Der Vorverkauf wird jetzt aber erst am 29. Dezember fortgesetzt. Karten gibt es dann bei Lotto Toto Weitz im Edeka-Markt.

NGZ (barni) vom 21.11.2017

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