Pressespiegel

Neusser Prinzenpaar kam zur Jubiläumsfeier

Jubiläumsfeier im Kleinenbroicher DJK-Heim: Gründungsmitglied Dietmar Struzina mit der Neusser Prinzessin Novesia Heike II Hahn. Im Hintergrund Präsident des Karnevalsausschuss Jakob Beyen. Foto: Detlef Ilgner

Das Vereinshaus der DJK Kleinenbroich war jetzt fest in Narrenhand. Vor dem alljährlichen Hoppeditzerwachen wurde erstmal ein närrisches Jubiläum im überschaubaren Rahmen gefeiert: Die Kleinenbroicher Karnevals-Freunde (KKF) sind jetzt viermal elf Jahre alt.

„Mit 44 Jahren ist man zwar noch nicht so alt, aber es ist schon eine Zahl, auf die man stolz sein kann. Und ein närrisches Jubiläum ist es auch noch“, sagte die KKF-Vorsitzende Sonja Kunz. Susanne Rozynek versorgte die Gäste mit Getränken, bevor sie sich dann später als Hoppeditz feiern ließ. Selbstverständlich wurden Orden und Bützchen ausgetauscht: Einen Orden bekam das einzige noch aktive Gründungsmitglied Dietmar Struzina, der die Karnevalssitzungen leitet.

Dass „Ons Nüss, helau“ durch das Vereinsheim schallte, lag an den vielen Besuchern aus der Quirinusstadt. Rainer Schmitz von der Karnevalsgesellschaft Müllekolk besucht mit anderen Neusser Karnevalisten regelmäßig die Kleinenbroicher Sitzungen. „Ich bin immer ganz begeistert“, erklärte Schmitz. Mit dabei waren auch Vertreter des Neusser Karnevalsausschusses mit dem Vorsitzenden Jakob Beyen und seinem Vertreter Reiner Franzen. Man ist offenbar gut vernetzt, Kleinenbroicher machen sowohl beim Kappessonntagszug mit, als auch bei der KG Müllekolk. Eigentlich erstaunlich, dass aus den Reihen der Kleinenbroicher Karnevals-Freunden in den 44 Jahren kein einziges Prinzenpaar hervorgegangen ist.

Zum Glück waren jetzt Prinz Dieter IV. Hahn und seine Novesia Heike II. Hahn aus Neuss nach Kleinenbroich gekommen. Sie brachten Glanz in die närrische Hütte.

Vize-Bürgermeister und KKF-Ehrensenator Albert Richter überbrachte nicht nur die besten Grüße von Rat und Verwaltung, er ging auch auf den zweiten Vorsitzenden Thomas Müllers ein, der vor zwei Jahren zum dritten Mal Kleinenbroicher Schützenkönig war: „Kaiser bei den Schützen und jetzt noch Prinz, das wäre doch was.“ Man munkelt, Müllers wäre nicht abgeneigt. Der Vorstand der Bruderschaft mit Brudermeister Hans-Bert Heimanns stattete den Karnevalisten ebenso einen Besuch ab wie die Erste Kaarster Narrengarde „Blau-Gold“, die erst seit dem Jahre 2000 besteht. „Wir stehen von Beginn an mit den Kleinenbroichern in Kontakt“, sagte Blau-Gold-Geschäftsführerin Brigitte Palmen. Übrigens: Am Samstag wurden die ersten Karten für die Narrensitzung am 27. Januar verkauft. Der Vorverkauf wird jetzt aber erst am 29. Dezember fortgesetzt. Karten gibt es dann bei Lotto Toto Weitz im Edeka-Markt.

NGZ (barni) vom 21.11.2017

Jeck erst recht – Karnevalisten trotzen kurzer Session

Neuss. Die Verantwortlichen des Karnevalssausschusses besuchten gestern die NGZ-Redaktion, um über die kommende Session zu sprechen. Der Termin-Kalender ist in diesem Jahr besonders eng getaktet. Das tut der Stimmung aber keinen Abbruch.

Gute Stimmung trotz eines pickepackevollen Terminkalenders. So in etwa ist die Gemütslage bei den Mitgliedern des Neusser Karnevalsausschusses zu beschreiben. Zwar ist die Vorfreude auf die jecke Jahreszeit bei allen Beteiligten groß, dass sie jedoch gestern bereits gestartet wurde – mit dem Hoppeditzerwachen der KG Müllekolk und der Sessionseröffnung der NKG Blau-Rot-Gold – war doch nicht ganz freiwillig. „Weil die Session kürzer ist als im vergangenen Jahr, hatten wir keine andere Möglichkeit“, sagt Präsident Jakob Beyen. Vize-Präsident Reiner Franzen spricht sich deshalb sogar dafür aus, Sessionseröffnungen zu bündeln.

Doch mit Negativ-Aspekten wie der verkürzten Session oder den belastend hohen Kosten für öffentliche Säle wollen sich Beyen und Co. nicht all zu lange beschäftigen. Schließlich gibt es auch in diesem Jahr wieder einige Höhepunkte, auf die es sich zu freuen gilt – und zwar unter dem Motto „De Kappes mit de Pappnas hät Fastelovend im Blot“. „Der Kappes gehört schließlich zu Neuss“, erklärt Beyen.

Die Vorfreude beim designierten Prinzenpaar, Dieter und Heike Hahn, ist bereits spürbar. Schließlich nähert sich die Proklamation im Zeughaus am 17. November mit Siebenmeilenstiefeln. „Die Karten sind vergriffen“, sagt Franzen, der auch auf das bunte Rahmenprogramm an diesem Tag aufmerksam macht. „All zu viel verraten möchte ich aber noch nicht“, sagt der Vizepräsident. Jakob Beyen betonte gestern zudem, dass das 124-seitige „Kappesjournal“ ab dem heutigen Samstag verteilt wird. Also pünktlich zum Hoppeditzerwachen im Vogthaus. Hoppeditz Axel Krumscheid kündigte gestern bereits an, heute den einen oder anderen Seitenhieb auszuteilen, obwohl er ja eigentlich ein „ganz netter Typ“ sei.

Um während der schweißtreibenden Session körperlich belastbar zu sein und zu bleiben, hat die KA-Spitze extra ein Projekt ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Fit für den Karneval“ trainieren die Verantwortlichen bis zum 19. Dezember einmal die Woche eine Stunde lang intensiv. „Letztes Mal war Zirkeltraining dran, ich habe immer noch Muskelkater“, sagt Heike Hahn. Gute Stimmung und körperliche Fitness – die Session kann kommen.

Quelle: ngz-online.de

Verdienstorden für den KA-Präsidenten Jakob Beyen

Der einzige Orden, den man nicht kaufen kann: Mit diesem Anspruch stifteten die Karnevalsfreunde Reiner Franzen, Karl-Heinz Geißler, Jürgen und Petra Kinold, Jürgen Müller, Christian Pieper und Wilfried Jasper einen Verdienstorden – für dessen Verleihung sie eigens die „Neusser Ordens-Akademie“ gründeten. Dieser Kreis zeichnete am Sonntag Jakob Beyen als fünften Ordensträger aus.

Beyen ist Präsident des Dachverbandes „Karnevalsausschuss Neuss“ und wird dieses Amt im kommenden Juni zur Verfügung stellen. Für ihn ist es die erste Auszeichnung in seiner zehnjährigen Präsidentschaft, und sie wird – wie am kommenden Samstag der „Quirinusstern“ der Stadt- und Prinzengarde“ – als Würdigung seiner Arbeit an der Spitze „KA“. Die knappe Laudatio hielt Reiner Franzen. Er ist Vize-Präsident des KA und weiß daher aus erster Hand, wie viel Arbeit mit der Präsidentschaft verbunden ist.

„Bei 120 Terminen alleine in der Session braucht man viel Freizeit und Enthusiasmus“, sagt Franzen, der ebenfalls aus seinem Amt ausscheiden wird. Die Nachfolge ist noch nicht geregelt, doch werde ein gut aufgestellter Verband übergeben, sagt er. -nau

Quelle: ngz-online.de

Trauer um den „singenden Prinzen“ Jörg Fischer

Am 6.1.2017 verließ uns unser ehemaliger Prinz Karneval Jörg Fischer für immer. Neben seinem vielfältigen gesellschaftlichen Engagement, vor allem als Musiker, war der Neusser Karneval seine Herzensangelegenheit. Jörg Fischer war seit 1978 Mitglied bei den Blauen Funken, deren Kinderprinz war er in Session 1980.  Sein größter Herzenswunsch erfüllte er sich als Prinz Karneval im Jahre 2008/2009 mit seiner Novesia Elvira. Mit seinem Prinzenlied: Für heute, für morgen, für immer,  gewann er die Herzen der Karnevalisten und Bürgerinnen und Bürger im Flug. Er ein  Generationen übergreifender Sympathieträger.

Unsere tiefe Verbundenheit in den schweren Stunden des Abschieds gilt seiner Familie. Wir werden Ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Karnevalsausschuss Neuss e.V.

Das Präsidium

 

 

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