Author:KA Neuss Redaktion

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Prinzenfrühstück bei der Sparkasse Neuss

Es gibt in jeder Session ein paar Veranstaltungen, die etwas anders sind als man es unter Karnevalisten so gewohnt ist. Dazu gehört auf jeden Fall das Frühstück im Kasino der Sparkasse. Die Tische waren nicht nur geschmückt, sondern auch voll mit rheinischen Leckereien, sprich Mett, Leberwurst, Blutwurst und anderen Spezialitäten für ein gesundes und definitiv nicht veganes Frühstück.

Die Begrüßung durch den Direktor Stephan Meiser erfolgte nicht nur in Reimform, sondern machte auch jedem Literat alle Ehre. Er schaffte es hervorragend das diesjährige Motto mit der Sparkasse, der Zinspolitik, dem neuen amerikanischen Präsidenten, dem veganen Aufschrei in Limburg, dem KA Präsidenten und der Luftsäuberungsaktion der Stadt zu verknüpfen. Das war so auf den Punkt, dass Jakob Beyen, der KA-Präsident, in seiner Begrüßungsrede Stephan Meiser als nächsten und würdevollen Träger des Rekeliser- Orden ins Gespräch brachte. Obwohl die Sparkasse keine Orden verleiht, bekam jeder Gast eine Anstecknadel mit dem Motto Social Jeck.

Vorstandsmitglied Christian Pieper übernahm dann die Moderation und begrüßte die anwesenden Vertreter des Kreises und der Städte und Gemeinden. Aber vor allem freute er sich die Prinzenpaare, Kinderprinzenpaare und Dreigestirne begrüßen zu können, um sie dann hintereinander auf die Bühne zu rufen, damit sie sich vorstellen und, immer wichtig, auch Orden verteilen. Den Anfang machten das Neusser Prinzenpaar Dieter und Anita, gefolgt vom Kinderprinzenpaar der Blauen Funken. Mit dem Dreigestirn des Sprötztrupp folgte dann eine Seltenheit um Kreis Neuss und Prinz Manfred hofft, dass es in  Zukunft mehr dralle Jungfrauen und stramme Bauern im Karneval gibt. Es folgten 2 Kinderprinzenpaare aus Gustorf (wieder der Sprötztrupp) und aus Rommerskirchen. Nach dem feschen Prinzenpaar aus Dormagen, kam dann zum Abschluss noch das Kinderprinzenpaar aus Hackenbroich. Alle Ehrengäste wurden mit Orden förmlich überschüttet.

Alle anwesenden Prinzenpaare und Dreigestirne bekamen dann von der Sparkasse noch eine Torte übereicht, da man sonst ja selten dazu kommt während der Session nahrhaftes Essen zu sich zu nehmen.

Auch in diesem Jahr endete die Veranstaltung dann mit interessanten Gesprächen und der Hoffnung auf tolles Wetter bei den Umzügen.

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Ein sonniger und kalter Nachmittag Anfang Februar.

Auf Einladung von Hans Joachim Merkens – Verkaufsleiter und Ur-Neusser – besuchte das Neusser Prinzenpaar Dieter III und Anita I  samt Prinzenführer Dieter Schiller und Präsident Jakob Beyen  zu einem ganz besonderen Besuch die Landeshauptstadt.

Sie wurden erwartet in der gläsernen Fabrik der Fa. Peter Busch Liköre. Eine unbekannte Firma? Nein, wenn man sie auch eher in einem Altbau in der Düsseldorf Altstadt erwartet hätte, dort, wo in einer kleinen, aber feinen Gaststätte mit dem Namen „Et Kabüffke“ der allseits bekannte Killepitsch verkauft wird. Und eben dieser wird hier im Düsseldorfer Hafen in einem modernen Unternehmen hergestellt.

Die Gäste wurden über den gesamten Produktionsablauf informiert, staunten über die Integration der Tradition in eben diese modernen Abläufe, das streng geheime Rezept der edlen Kräutertinktur, allerdings wurde ihnen nicht preisgegeben. Der Name des Getränks stammt übrigens aus den letzten Tagen des Krieges, kurz zusammengefasst saßen in einem Bunker der Altstadt zwei Düsseldorfer Originale, die entschlossen waren: „beför die uns kille, pitsche mer noch eene“. Der gute Tropfen wird vollständig aus natürlichen Rohstoffen hergestellt, und die Mischung aus Beeren und Früchten aus aller Welt wird gemeinsam mit 98 Kräutern ein ganzes Jahr zum Reifen eingelagert, bevor sie in kleine und große Flaschen abgefüllt wird. All die Tiegel, Flaschen und Tanks waren fest verschlossen, nur der Geruch der Kräuter in der Luft ließ vermuten, was hier produziert wird. Natürlich gingen die Gäste nicht mit leeren Händen. Auch das neue Produkt „Der Gin  44%  18 Botanical mit leichter Zitrusnote“ wurde vorgestellt und auch schon probiert. Toller Geschmack.  Nach der obligatorischen Ordensübergabe wurden sie mit einer Designeredition  überrascht, und somit durften dann daheim die 42 Prozent probiert werden und nein, beim Besuch fand eben diese Probe nicht statt, die anstehenden Termine und diese leckere Düsseldorfer Köstlichkeit passen nicht zusammen, aber es gibt ja auch den gemütlichen Feierabend!

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Närrischer Maulkorb für Erzbischof Dr. Heiner Koch

Bevor die eigentliche Veranstaltung im festlichen Heinrich-Heine Saal des Steigenberger-Parkhotels begann, war schon das Fernsehen mit der Lokalzeit Düsseldorf vor Ort und in dem Interview machte Dr. Koch schon deutlich, wie eng seine Verbundenheit zum Rheinland ist. Wohnort sei zwar im Moment Berlin, Heimat bleibt aber der Niederrhein. Das war auch das Grundthema der gelungenen Veranstaltung.

Eröffnet wurde der Abend von Michael Laumen, dem Präsidenten des Comitee Düsseldorfer Carneval, der die gewählten Gäste, also die Oberbürgermeister von Düsseldorf und Mönchengladbach, den Stellvertr. Bürgermeister von Neuss und den Landrat des Rheinkreis-Neuss, begrüßte. Jakob Beyen, Präsident des Karnevalausschusses Neuss, stellte dann die Anwesenden Prinzenpaare vor, wobei die Venetia krankheitsbedingt auf ihren Prinzen verzichten musste. Bernd Grothe, Präsident des Mönchengladbacher Karnevals-Verbands, erzählte dann die Geschichte des Maulkorbs und stellte die Ausgezeichneten seit 2001 vor.

Mit der Übernahme der Moderation durch Stefan Kleinehr wurde es laut, sehr laut. Das Bundesfanfarenkorps Neuss-Furth marschierte ein und lies die Wände des ehrwürdigen Saals erbeben. Die Musiker waren aber nicht einfach so da, sondern es gab eine Verbindung zu Dr. Koch. Als Papst Benedikt zum 10. Weltjugendtag in Köln-Wahn landete, hatte er als Organisator der Veranstaltung die Idee, den Heiligen Vater mit der Musik des Fanfarenkorps zu begrüßen. Da es keine Klagen gab, schien es Benedikt gefallen zu haben und die Gäste des Abends hatten auch ihre Freude an der Musikdarbietung, die zum Schluss noch durch zwei Dudelsackspieler ergänzt wurde.

Thomas Geisel, der Düsseldorfer OB, Hans Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreis-Neuss, und Hans-Wilhelm Reiners, der stellvertr. 1. Bürgermeister aus Mönchengladbach, machten in unterschiedlicher Form deutlich, dass der Maulkorb eine Auszeichnung ist für jemanden, der sich eben einen solchen nicht verpassen lässt und das offene, klare Wort liebt. In Zeiten des Populismus ist es wichtig, dass die, die was zu sagen haben auch den Mund aufmachen. Alle Redner betonten, dass Dr. Koch zu denen gehört, die klar und offen Missstände anprangern und sowohl von der Kanzel als auch im Vieraugengespräch klar Stellung bezieht.

Als Laudator trat dann Horst Thoren, der stellvertretende  Chefredakteur der Rheinischen Post ans Mikrofon. Als erstes verwandelte es sich dank weißem Bart, Mitra und rotem Umhang in eine bischofsähnliche Figur, man könnte auch sagen, in den Nikolaus. Erst dann begann er mit seiner Laudatio. Er beschrieb den Weg des heutigen Erzbischofs von seinem Geburtsort Düsseldorf bis nach Berlin. Bis 2013 lief mit Aufgaben in Kaarst, Neuss, Düsseldorf und dann Köln alles in rheinischen Bahnen, aber dann muss die Kirche erkannt haben, das Heiner Koch auch extrem schwierigen Aufgaben gewachsen ist. Man schickte ihn erst nach Dresden und dann nach Berlin, Bistümer, die ja im Gegensatz zum Rheinland nicht als besonders katholisch geprägt gelten. Laut dem Laudator hat Dr. Koch die Aufgabe bisher hervorragend gemeistert, da ihm sein rheinisches Gemüt bei der Bewältigung der Aufgaben geholfen hat. Erschwerend kam allesding noch dazu, dass es Berlin und Dresden nicht nur an Katholiken mangelt, sondern auch an Altbier und rheinischem Humor.

Nach der informativen und unterhaltsamen Laudatio kam es nun zum feierlichen Höhepunkt. Zuerst verlas Jakob Beyen den Text der Urkunde und dann überreichten Michael Laumen und Bernd Grothe die Insignien der Auszeichnung. Quasi zur Besiegelung gab es dann von der Venetia noch einen Orden und Bützchen.

Der so Ausgezeichnete bedankte sich dann in einer humorvollen Rede, in der er noch mal seine Verbundenheit zu Rheinland betonte und dann Anekdoten aus seinem Leben in Berlin mit den Berlinern und den Politikern erzählte. Humor sei zwar vorhanden aber man muss teilweise lange suchen und tief graben. Er ging dann auch auf Notwendigkeit der offenen Rede ein. Es ist wichtig die Dinge beim Namen zu nennen und Position zu beziehen, Dabei sollte man aber die Leute nicht beleidigen oder verletzen sondern versuchen, sie zu überzeugen.

Mit Oliver Tissot kam dann ein fränkischer Redner auf die Bühne, und überraschte alle damit, dass er Themen und Aussagen des Abends in seine Rede einbaute. Er hielt den anwesenden „Honoratioren“ witzig und verletzungsfrei den Spiegel vor und hatte damit die Lacher auf deiner Seite.

Mit Alt Schuss und Liedern zum Schunkeln ging dann ein schöner und stimmungsvoller Abend zu Ende.

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Auf Vater Rhein durch den Kappessonntag

Zu einer Premiere kommt es beim diesjährigen Kappessonntag—Zug: erstmals sind die Stadtwerke Neuss
mit einem eigenen Wagen dabei. Mit dabei sind auch deren Kunden. Zur Verlosung stehen 3 x 2 Plätze auf
dem Wagen der Stadtwerke ,,Vater Rhein“: Also mitmachen bis zum 15.2. auf www.stadtwerke-neuss.de!

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Prinzenbesuch bei den Düsseldorfer Jonges

Sehr vielen Jahren ist ein Besuch des Neusser Prinzenpaares bei der Dienstagsrunde der Jonges Pflicht und Vergnügen zugleich.

Seit Jahrzehnten besteht eine sehr enge Beziehung zwischen den Jonges und den Karnevalsausschuss Neuss e.V.  Neuss.

In diesem Jahr kam das Prinzenpaar Dieter III und Anita I nur mit kleinem Gefolge, da das Zeitfenster sehr eng gehalten werden musste. Waren doch neben dem Düsseldorfer Prinzenpaar auch die Paare aus Ratingen und Erkrath dabei. Eine tolle Atmosphäre, die bei der anschließenden Einladung durch das Erkrather Prinzenpaar vertieft wurde.

Vizepräsident Reiner Franzen stellte das Prinzenpaar den Jonges vor und verlieh einige Orden des KA Neuss. Prinz Dieter III im Sommer wie im Winterbrauchtum zu Hause traf die richtigen Worte und sagt mit einigen Orden Dank für die Einladung.

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Prinzenempfang beim „Prinzen“-Bäcker Thomas Puppe

Mit einem Jahr Unterbrechung war es wieder soweit, Ex-Düsseldorfer Prinz Thomas Puppe hatte das Neusser Prinzenpaar Dieter III und Novesia Anita I mit Adjutanten und Ka Präsidium zu Gast.

Die Begrüßung war schon ansprechend, wenn auch nicht direkt nach Neusser Art ( Bolten-Alt), ein leckeres Schumacher wurde gereicht.  Dabei entpuppte sich unser Prinz als intimer Kenner der Bäckerszene. Hatte er doch in jugendlichen Jahren mit diversen Bäckern und Metzgern in einem Kegelclub eine ruhige Kugel geschoben.

Thomas Puppe, Bäcker aus Leidenschaft, berichtete über sein Unternehmen

„Backen mit Herz und Leidenschaft. – Von Generation, für Generation“.

In 11 Filialen werden die Produkte vertrieben. In Neuss, Am Krausenbaum, ist die Schaltzentrale. Hier werden die ganzen Köstlichkeiten gefertigt.  Natürlich gehört auch Marketing zu einer der Aufgaben eines erfolgreichen Unternehmers. Thomas Puppe ist kreativ. Bei der letzten DRUPA entwickelte er mit seinen Bäckerkollegen aus Düsseldorf die „ druPrinten“. Eine besondere Printe mit weißer Schokolade. Ein Renner.

Besonders im sozialen Bereich ist Thomas Puppe unterwegs. Schon legendär ist sein „Vater und Kind Backen“ am Tag vor Muttertag.

An diesem Tag haben Kinder die Möglichkeit, mit mehr oder weniger tatkräftiger Unterstützung ihrer Väter, ein Muttertagsherz herzustellen und zu verziehren.

„Den Müttern wird natürlich nichts verraten“. Ein tolles Geschenk.

Nach so vielen Information ging es in die Backstube. Die Mitarbeiter waren bereits seit einigen Stunden bei der Arbeit.  Zunächst erläuterte Thomas Puppe die technischen Geräte und die entstehenden Backvorgänge. Heute sind diese Geräte unverzichtbar.

Novesia Anita, im Ornat,  durfte zwei eigene Brote kneten und walken. Sie zeigte Fingerfertigkeit.  Brot, Brötchenherstellung geht nicht ohne die Rezeptur, die noch selbst angesetzt wird. Diese Rezepturen bleiben aber ein Betriebsgeheimnis.

Der Übergang zur „ süßen“ Abteilung war fließend. Vor allem die Herstellung der leckeren „Berliner“  interessierte unseren Prinzen.  Die Novesia naschte einen frischen, noch warmen Berliner.  Welche Köstlichkeiten. Bald ist wieder Hochkonjunktur, von Altweiber bis Rosenmontag, werden viel Berliner unters närrische Volk gebracht.

Ein Interessante Nachstunde ging mit einem Ordenssegen unseres Prinzen zu Ende.

Dank an Thomas Puppe für die Führung und Leckereien, die wir mit auf den Nachhauseweg bekamen.

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Kreisprinzentreffen 2017

Reiner Breuer brachte es auf den Punkt, als er bei seiner Begrüßungsrede darauf hinwies, dass es für Neuss nicht immer von Vorteil ist, wenn Post vom Landrat eintrifft, aber in diesem Fall war es eine positive Nachricht. Neben dem Neusser Prinzenpaar Dieter und Anita, hatte Hans Jürgen Petrauschke 10 Prinzenpaare und Dreigestirne ins Thomas Morus Haus in Neuss eingeladen, und alle sind der Einladung auch gefolgt, allerdings teilweise durch Erkältung und Norovirus etwas dezimiert.

Zuerst einmal begrüßte der KA-Präsident Jakob Beyen alle Repräsentanten des Karnevals im Rhein-Kreis-Neuss. Vor allem freute er sich, dass er neben dem Landrat, der ja sozusagen als Gastgeber fungierte, auch die Bürgermeister aus Neuss und Korschenbroich (Reiner Breuer und Marcus Venten) und stellvertr. Bürgermeister(in) aus Dormagen und Rommerskirchen (Hans Sturm und Bianca Mischtal) begrüßen konnte. Jakob Beyen wies darauf hin, dass diese Veranstaltung trefflich geeignet sei, zu einen die jeweiligen Vertreter ihrer Gesellschaften aus dem Kreis kennen zu lernen und zum anderen die Möglichkeit zum Austausch von Ratschlägen und „Geheimtipps“ bietet. Danach gab es ein Gruppenfoto aller Paare mit dem Neusser Gelöbnis, einer Erklärung, in froher Gemeinschaft Brauchtum und Tradition des Karnevals und der Narretei im Rhein-Kreis Neuss zu pflegen.

Der Landrat „beklagte“ sich darüber, dass Politiker im Karneval ein schweres Los haben, da sie nicht nur am 11.11. die Schlüssel an die Narren abgeben müssen, sondern danach auch von Selbigen durch den Kakao gezogen werden. Dies geschähe aber nur dann, wenn die Politik was falsch gemacht hätte, was aus seiner Sicht natürlich für den Kreis Neuss nicht zuträfe. Er wies darauf hin, dass der Karneval die Flagge des Brauchtums hochhält und die Gemeinschaft fördert, was man in den momentan sicherlich etwas schwierigeren Zeiten umso mehr schätzen und pflegen sollte, zumal Karneval ja auch gelebte Integration sein kann und soll.

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister, wie gesagt, mal positive Post vom Landrat, stellten sich die Prinzenpaare und Dreigestirne aus Neuss,  Dormagen, Rommerskirchen, Delrath, Orken, Meerbusch-Nierst, Gustorf, Zons, Stürzelberg, Hackenbroich und Delhoven vor. Von Kindern über Jugendliche bis zu stämmigen Jungfrauen mit Tendenz zum Bartwuchs war alles dabei. Einige Abordnungen waren, wie erwähnt, durch Krankheit etwas dezimiert andere waren mit vollem Vorstand und Begleitoffizieren vor Ort. Aber alle hatten eins gemeinsam, Spaß am rheinischen Brauchtum und die Fähigkeit dies auch rüberzubringen.

Nach der Vorstellung aller Tollitäten in ihren unterschiedlichen und farbenfrohen Kostümen, gab es bei einem rustikalen Buffet dann die Möglichkeit zum gegenseitigen besseren Kennenlernen und zum zwanglosen Gespräch.

Vor dem Schlusswort des KA- Präsidenten überreichte Fair Trade noch die aktuellen Fair Trade Kamellebüggel an die Novesia Anita I.

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Prinzenempfang in der GWN

Karneval ist gelebte Inklusion

Klatschend, jubelnd und mit einem dreifachen „Ons Nüss Helau!“ wurde das Neusser Prinzenpaar von den Karnevalsjecken der GWN Betriebsstätte An der Hammer Brücke empfangen. Es ist eine schöne Tradition geworden, dass das Prinzenpaar sich einen Nachmittag Zeit nimmt um die GWN Gemeinnützigen Werkstätten Neuss GmbH zu besuchen und sich über die Arbeit der Menschen mit Behinderung zu informieren. Stellvertretend für die Betriebsstätte überreichten Prinz Dieter III. und seine Novesia Anita I Christoph Schnitzler, Geschäftsführer der GWN, den Orden des Prinzenpaars. Beim Rundgang durch die Gruppen des Verpackungs-/Konfektionierungsbereichs und des Heilpädagogischen Arbeitsbereichs ließen Prinz Dieter III. und seine Novesia Anita I. sich von Jörg Schmidt, Betriebsleiter Verpackung, die unterschiedlichen Tätigkeiten und Abläufe erklären. Auch die Mitarbeiter zeigten dem Prinzenpaar stolz ihre Arbeit. Bei einem abschließenden gemeinsamen Gespräch stellte Christoph Schnitzler den vielfältigen Bildungs- und Arbeitsauftrag der GWN vor und beantwortete die interessierten Fragen des Prinzenpaares. Prinz Dieter III. betonte, dass die GWN einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Menschen mit Behinderung leistet und man sehen kann, dass die Mitarbeiter gerne in der GWN arbeiten.

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Auszeichnung der Universitätsstadt Gießen als Fairer Jeck 2016/2017

Laudator  Jakob Beyen, Ehrenbotschafter des Vereins Jecke Fairsuchung e.V.  und Präsident des Karnevalsausschusses Neuss e.V.

Als Fairtrade-Town ist es dem Magistrat wichtig, ausschließlich faire Kamelle vom Magistratswagen zu werfen. Damit will man Zeichen setzen und ein öffentliches Beispiel geben.

Im Rahmen der schwierigen Haushaltslage ist dies auch ein Kraftakt bei den städtischen Finanzen. Durch Umverteilung ist dies jedoch gelungen. Hierauf ist man besonders stolz.

Der Präsident der Gießener Fassenachtsvereinigung versprach auf der Auszeichnungsfeier, dass man 10% fair gehandeltes Wurfmaterial  anstrebt. Dies wird ein langer Weg, aber der Start ist heute und der Zugmarschall wird die Einkaufsliste erweitern.

Erstmals wurde eine Stadt ausserhalb NRW ausgezeichnet. Gießen soll auch eine Signalwirkung für Hessen sein.

Roland Mohlberg Vorsitzender der Jecke Fairsuchung e.V.  und Jakob Beyen Ehrenbotschafter und letztjähriger Preisträger ( Ka Neuss ) überreichten die Auszeichnungsurkunde im Rathaus in Gießen.

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