Prinzenmahl im Dorinthotel

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Prinzenmahl im Dorinthotel

Ein Leben ohne Karneval ist möglich, aber sinnlos. So begann Jakob Beyen, der Präsident des KA, seine Begrüßungsrede im Dorint. Der Karnevalsauschuss hatte auch dieses Jahr wieder die Partner und Förderer sowie Politik und Verwaltung eingeladen, um sich mit einem Drei Gänge Menü zu bedanken. Jakob Beyen wies stolz darauf hin, dass in den letzten 3 Jahren die Teilnehmerzahlen an dem Kappessonntagzug um 46% gestiegen sind und dass damit ist der Karneval auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Stadt sei. Aber die tollen Tage bringen nicht nur Geld ein, sie verursachen auch ständig steigende Kosten. Dafür braucht es Unterstützer aus allen Bereichen und von denen waren unter anderem der Bürgermeister, Schirmherr der Veranstaltung, mit 2 seiner Stellvertreter da. Ebenso der Landrat und der Kreisdirektor, Vertreter der Verwaltung, der stellvertretende Kreisdechant und Vertreter der Polizei. Aus der Wirtschaft waren Vertreter der Sparkasse, der Volksbank, von Mercedes-Benz, den Stadtwerken Neuss, der GWG, der Brauerei Bolten, der Metro und den Neuss-Düsseldorfer Häfen vor Ort. Weiterhin waren Verantwortliche aus dem Lukaskrankenhaus, den St. Augustinus-Kliniken und Medicoreha anwesend.

Natürlich waren nicht nur Dieter III und Anita I vor Ort, sondern auch das Kinderprinzenpaar der Blauen Funken, das Dreigestirn aus Gustorf, das Prinzenpaar aus Mönchengladbach und als besonderer Gast das Prinzenpaar aus Erkrath.

Als nächstes sprachen der Bürgermeister und der Landrat und dankten vor allem dem Prinzenpaar für seinen Einsatz und die positive Stimmung, die sie überall da verbreiten, wo sie auftauchen. Bei ihren jeweiligen Reden konnten sich beide das Rekeln gegen den Anderen nicht verkneifen.

Danach übernahm dann Christian Pieper die Moderation und bat Jörg Schulte nach vorne, der in angemessener Hotelkleidung das Menü vorstellte. Als Vorspeise Dicke Bohnen in 2 Texturen, als Hauptgang Sauerbraten vom Schweinefilet mit Bayrisch Kraut und Knödeln und Rheinische Makai als Nachspeise.

Nachdem allen so schon mal der Mund wässerig gemacht wurde, trat Titschy, der rheinische Jung, mit dem diesjährigen Mottolied auf. Nach der Vorspeise zeigte dann Dr. Volker Gärtner, Vorstandsmitglied der Sparkasse, das Banker auch in schweren Zeiten Humor haben und ebenso trefflich rekeln können wie Politiker. Er verwandelte seine Sparkasse in eine Spaßkasse, behauptete, dass der Bürgermeister die Stadtmauer wieder aufbauen wolle und dass Donald Trump dies per Twitter toll fand. Er zeigte auf, wie verfälsche News in der Zeitung landen, dass nur noch der Alt-Bürgermeister auf der Rennbahn nennenswerte Einnahmen vermutet und dass es unterschiedliche Möglichkeiten gibt, wie die Jodtabletten im Falle eines Falles an den Mann oder die Frau gebracht werden können. Er ließ auch das leidige Thema Kreisumlage nicht aus. Ein findiger Unternehmens-berater würde bei Bierknappheit auf seiner Feier nicht für Nachschub sorgen, sondern einfach einen Teil der Gäste nach Hause schicken. So könnte man das auch mit der Umlage machen. Alles in Allem eine tolle Rede mit einem weiteren Kandidaten für den Rekeliser Orden. Zum Dank überreichte Jakob Beyen ihm eine Torte der Bäckerei Puppe.

Nach dem Hauptgang trat dann noch Charlie Martin auf, ein Zauberer der eher eigenwilligen Art. Mit einem kleinen Tuch und vielen Luftballons unterhielt er das Publikum aufs Beste.

Zum Schluss gab es dann nicht nur den Nachtisch, sondern auch Urkunden für die Leibgarden des Prinzen und der Novesia. Dafür hatte Jörg Schulte dann die Hotelkluft gegen die schicke Kommandantenuniform getauscht.

Mit Prinzenorden für die anwesenden Gäste und einer Schwarzwälder-Kirsch-Torte vom Bäcker Puppe für das Prinzenpaar endete dann ein unterhaltsamer Mittagstisch.

KA Neuss Redaktion
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